Studie: Bei Kleinkindern sind häufige Gespräche mit Erwachsenen wichtiger für die Sprachentwicklung als reduzierte Bildschirmzeit; hohe Bildschirmzeit und wenig Austausch führen zu schwächeren Sprachwerten, reine Bildschirmreduktion reicht nicht. Sprachentwicklung bei Kleinkindern: Gespräche wichtiger als Bildschirmzeit | aponet.de Elisabeth Kerler | 22.04.2026 07:25 Uhr Podcast: "gecheckt!"Podcasts: AllergienPodcasts: ApothekePodcasts: ArzneimittelPodcasts: Baby und FamiliePodcasts: DiabetesPodcasts: ErkältungPodcasts: ErnährungPodcasts: FrauengesundheitPodcasts: Gesund lebenPodcasts: Haut & HaarePodcasts: Magen-DarmPodcasts: MännergesundheitPodcasts: MedizinPodcasts: NaturheilkundePodcasts: PsychologiePodcasts: Sport & BewegungPodcasts: ZähnePodcast: Was ist das überhaupt? Podcast: Was ist das überhaupt? 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Dabei könnten personenbezogene Daten an goaudio übermittelt und Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Wie hängen Bildschirmzeit, Gespräche mit Erwachsenen und die Sprachentwicklung von Kleinkindern zusammen? Dieser Frage ist ein Forschungsteam der Universität Tartu nachgegangen. Analysiert wurden Daten von 448 Kindern im Alter von rund zweieinhalb bis vier Jahren. Darüber berichtet der Estonian Research Council, der die Ergebnisse der Studie zusammenfasst. Was die Studie untersucht hat Die Forschenden erfassten über Befragungen der Mütter, wie viel Zeit Kinder und ihre Eltern mit Bildschirmmedien verbringen und wie häufig Kleinkinder in direkte Gespräche mit Erwachsenen eingebunden sind. Die Sprachfähigkeiten wurden mithilfe eines standardisierten Fragebogens bewertet – darunter Wortschatz, Grammatik und die Komplexität der Kommunikation. Ziel war es, Zusammenhänge zwischen Mediennutzung, Interaktion und früher Sprachentwicklung sichtbar zu machen. Auf Basis der Daten identifizierte das Team drei wiederkehrende Konstellationen: In Familien mit hoher Bildschirmzeit und eher wenig Gesprächen mit Erwachsenen erzielten Kinder niedrigere Sprachwerte. In Familien mit geringer Bildschirmzeit, aber ebenfalls wenig Austausch mit Erwachsenen ergaben sich ebenso niedrige Ergebnisse. Die besten Sprachwerte fanden sich bei Kleinkindern, die häufig in Gespräche mit Erwachsenen eingebunden waren und deren Eltern moderat Bildschirme nutzten. Insgesamt fand das Forschungsteam so heraus: Mehr Bildschirmzeit war mit niedrigeren Sprachwerten verbunden, während mehr Gespräche mit Erwachsenen mit besseren Ergebnissen einhergingen. Beide Faktoren blieben auch dann bedeutsam, wenn sie gemeinsam betrachtet wurden. Jaan Tulviste, Entwicklungspsychologe an der Universität Tartu und am nationalen Institut für Gesundheitsentwicklung Estland betont: “Wenig Bildschirmzeit allein war nicht mit stärkeren Sprachfähigkeiten verbunden – außer, wenn aktive Kind-Erwachsenen-Gespräche dazu kamen.“ Die Studie zeigt Zusammenhänge, keine eindeutigen Ursachen. So bleibt offen, ob eine höhere Bildschirmzeit die Sprachentwicklung beeinflusst oder ob Kinder mit schwächeren Sprachfähigkeiten eher zu Bildschirmen greifen. Dennoch unterstreichen die Ergebnisse die Bedeutung von Interaktion im Alltag. Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel. Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen. Im Fokus diesmal: Todesfälle nach Zeckenstichen, Stuhltest statt Darmspiegelung und das Exploding… In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern Ich stimme der Datenübermittlung zu und möchte die externen Inhalte laden. Mehr Informationen finden Sie in der Viel Bildschirmzeit für ein Kleinkind? Das war in einer Studie mit schlechteren Sprach-Werten verbunden. Das könnte Sie auch interessieren PFAS und Schwangerschaft: Sehr hohe Belastung - höheres Asthma-Risiko Kleinkinder: Aktive Eltern-Kind-Zeit fördert Bewegung im Jugendalter Junge Erwachsene: Viel Bildschirmzeit – schlechtere Blutwerte Väter & Babys: Beeinflusst der Umgang die Gesundheit im Schulalter? Kurzsichtigkeit bei Kindern: Schützt eine Ernährung mit Omega-3? Internetzugang verbessert Wohlbefinden von Erwachsenen über 50 Nur jedes siebte Kind lebt gesund Podcast "aponet in 3 Minuten": Die wichtigsten Gesundheits-News diese Woche (17.4.2026) Studie warnt: E-Zigaretten könnten frühen Asthmabeginn fördern Chemo-Brain: Ibuprofen und Bewegung sinnvoll bei Chemotherapie Herz- und Sterberisiko: Können 10.000 Schritte zu viel Sitzen ausgleichen? 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