Bayerns Landessiegerinnen und -sieger von ‘Jugend debattiert’ gekürt; Kultusministerin Stolz und Landtagspräsidentin Aigner würdigen Engagement, Debattenkultur, Wettbewerbsthemen Politikpraktikum und Mandatszeitbegrenzung; Teilnehmer aus 142 Schulen; Landesfinale als Vorbereitung fürs Bundesfinale.
Bühne frei für starke Argumente! – Bayerisches Landesportal
Kultusministerin Anna Stolz beglückwünscht die Landessiegerinnen und -sieger von „Jugend debattiert“.
Mit klugen Argumenten, klaren Standpunkten und jeder Menge Leidenschaft zeigten junge Talente, wie lebendig und mitreißend man über wichtige gesellschaftliche und politische Fragestellungen debattieren kann.
Neben fundierter Sachkenntnis bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Landesfinale des Schülerwettbewerbs „Jugend debattiert“ auch ihre besondere Wortgewandtheit und Gesprächsfähigkeit. Zu aktuellen Themen vertraten sie besonders überzeugend ihre Pro- bzw. Contra-Positionen. (Altersstufe1: Soll ein verpflichtendes Politikpraktikum für Schülerinnen und Schüler eingeführt werden?, Altersstufe 2: Soll für Mandatszeiten der Abgeordneten im Bayerischen Landtag eine Höchstgrenze gelten?).
Am Montag wurden die Besten von ihnen im Bayerischen Landtag zu Landessiegerinnen bzw. Landessiegern gekürt.
KultusministerinAnna Stolzbetont den hohen Stellenwert des Wettbewerbs: „Hier sprühen Gedanken, hier tragen Worte – und hier wird Demokratie so richtig lebendig! Die Schülerinnen und Schüler haben beim Landesfinale mit großem Engagement, Mut und beeindruckender Klarheit gezeigt, wie kraftvoll gute Argumente sein können. Sie hören einander zu, widersprechen klug und ringen fair um die besten Lösungen. Ich bin begeistert von so viel Haltung, Überzeugungskraft und diesem echten Feuerwerk der Debattenkultur! Mein herzlicher Dank geht an alle Mitwirkenden, die diesen Wettbewerb seit Jahren möglich machen und tatkräftig begleiten.“
Stellvertretend für die Kultusministerin überreichteMartin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Kultusministeriums, den Siegerinnen und Siegern ihre Urkunden und gratulierte: „Der Wettbewerb ‚Jugend debattiert‘ fördert fundierte Argumentation, Perspektivwechsel und den respektvollen Austausch, genau darauf kommt es im demokratischen Diskurs an. Die Schülerinnen und Schüler haben heute auf hohem Niveau und mit beeindruckender rhetorischer Kraft debattiert. Unseren Landessiegerinnen und Landessiegern drücke ich fest die Daumen für das anstehende Bundesfinale in Berlin!“
LandtagspräsidentinIlse Aignerbetont als Schirmherrin des Wettbewerbs: „Eine starke Demokratie lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen – respektvoll, stichhaltig und auf Augenhöhe. Genau diese Fähigkeiten werden bei ‚Jugend debattiert‘ eindrucksvoll gefördert: zuhören, abwägen, überzeugend argumentieren. Wer das früh einübt, kann sich später aktiv und verantwortungsbewusst in gesellschaftliche Diskussionen einbringen. Ich bin beeindruckt vom Engagement und der Leistung der Jugendlichen. Das macht Mut und stärkt das Vertrauen in die Zukunft unserer Demokratie.“
Der I. Vizepräsident des Landtags,Tobias Reiß, der stellvertretend für Landtagspräsidentin Aigner anwesend war, fügte hinzu: „Wer schon im Jugendalter erlebt, wie respektvoller Diskurs funktioniert, bleibt auch in aufgeheizten politischen Zeiten standhaft gegenüber einfachen Parolen und Manipulation. Politik betrifft uns alle, Mitmachen macht den Unterschied, unsere Werte lassen sich mit guter Sprache aktiv vertreten und verteidigen. Eine starke Demokratie braucht eine starke Jugend! Danke, dass Ihr Euch so engagiert.“
Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „Jugend debattiert“
Der Wettbewerb „Jugend debattiert“ findet auf Schul-, Regional-, Landes- und Bundesebene statt. Bei den Altersgruppen gibt es zwei Aufteilungen: Altersgruppe I in der 8. mit 10. Jahrgangsstufe, Altersgruppe II in der 11. mit 13. Jahrgangsstufe. Bei den Debatten treten jeweils zwei Pro- und Contra-Redner gegeneinander an. Jede Debatte dauert insgesamt 24 Minuten. In der Eröffnungsrunde hat jeder der vier Teilnehmer zwei Minuten Zeit, um seinen Standpunkt deutlich zu machen. Einer freien Aussprache von insgesamt zwölf Minuten Dauer schließen sich vier Schlussworte von je einer Minute an. Die Jury achtet bei ihrer Bewertung auf die Sachkenntnis, das Ausdrucksvermögen, die Gesprächsfähigkeit und die Überzeugungskraft der Redner. In Bayern nahmen in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler aus 142 Schulen an dem Wettbewerb teil.
„Jugend debattiert“ ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft. Partner sind die Gemeinnützige Hertie Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung. Der Landeswettbewerb in Bayern wird durch Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus finanziert und durch den Bayerischen Landtag unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie unterhttps:
Die diesjährigen Landessiegerinnen und Landessieger lauten (geordnet nach Altersgruppen):
Debatte Altersgruppe 1 (Jahrgangsstufen 8 bis 10):
Platz: Theresa Schneider, Karl-Theodor-von-Dalberg-GymnasiumAschaffenburg
Platz: Paul Dahmen, GymnasiumUnterföhring
Platz: Maya Mittnacht, Franz-Marc-GymnasiumMarkt Schwaben
Platz: Leonardo Lindner, Gymnasium LeopoldinumPassau
Debatte Altersgruppe 2 (Jahrgangsstufen 11 bis 13):
Platz: Anna Stegmaier, Dietrich-Bonhoeffer-GymnasiumOberasbach
Platz: Fabian Jubelius, Johann-Michael-Sailer-GymnasiumDillingen
Platz: Ben Schmitt, Hanns-Seidel-GymnasiumHösbach
Platz: Paulina Ott, Rainer-Maria-Rilke-GymnasiumIcking
Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers
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