Iran-Konflikt treibt Energiepreise, hohe Lohnkosten belasten Obst- und Gemüsebetriebe in Baden-Württemberg; Genossenschaftsverband fordert Entlastungen, Senkung der Energiesteuer, Sonderregelungen beim Mindestlohn für Saisonkräfte. Stagnierende Verkaufspreise trotz Umsatzplus.
Baden-Württembergischen: Steigende Energiekosten belasten Obst- und Gemüsebetriebe - Baden-Württemberg
Baden-WürttembergischenSteigende Energiekosten belasten Obst- und Gemüsebetriebe
Steigende Energie- und Lohnkosten setzen Obst- und Gemüsebetriebe unter Druck. Der Genossenschaftsverband fordert Entlastungen für die Branche.
Die durch den Iran-Krieg verursachteEnergiekrisetrifft Erzeuger vonObstundGemüsenach Angaben des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV) hart. Die am Markt erzielbaren Preise stagnierten, während die Kosten nicht zuletzt aufgrund der geopolitischen Lage im Zuge des Iran-Konfliktes stark stiegen. „Das ist toxisch“, sagte BWGV-Präsident Ulrich Theileis bei der Vorstellung der Jahresbilanz.
Sprit und Mindestlohn für Saisonkräfte belasten
Der deutlich teurer gewordene Sprit werde nicht nur für Landmaschinen wie Traktoren bei der Feldarbeit benötigt, sondern auch für den Transport von geerntetem Obst und Gemüse - ein großes Problem für die Erzeuger, wie er betonte. Die Senkung der Energiesteuer sei hier ein erster wichtiger Schritt zu ihrer Entlastung, weitere müssten folgen.
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Neben diesen wachsenden Ausgaben mache vor allem der kontinuierlich steigende Mindestlohn den Betrieben zu schaffen. Gerade im Obst-, Gemüse- und Weinbau machten die Lohnkosten aufgrund des hohen Anteils an händischen Arbeiten bis zu 60 Prozent der gesamten Produktionskosten aus, betonte Theileis. Er forderte, einen Abschlag beim Mindestlohn für in der Regel ungelernte landwirtschaftliche Saisonarbeitskräfte zu erlauben.
Die wegen des Iran-Krieges ebenfalls gestiegenen Düngemittelpreise seien bisher noch kaum ein Thema, die Lager der Bauern seien schon vor Ausbruch des Konfliktes gefüllt worden. Im Herbst aber müsse neu eingekauft werden. Ändere sich bis dahin an der geopolitischen Situation nichts, könnte dies für die Obst- und Gemüseerzeuger zum Problem werden.
Positiver Blick zurück ins vergangene Jahr
Der Blick auf das vergangenen Jahr sei hinsichtlich der Vermarktungsmengen erfreulich: Insgesamt seien rund 411.000 Tonnen Obst und Gemüse von den genossenschaftlichen Erzeugermärkten vermarktet worden - ein Plus von knapp 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit sei auch der Gesamtumsatz gestiegen: Er wuchs um 9 Prozent auf rund 525 Millionen Euro. „Es war ein gutes Jahr ohne größere Ernteeinbußen durch Frost oder Unwetter“, sagte Theileis.
Die hohen Spritpreise beschäftigen die Menschen weiterhin. Das merkt Insa Erdmann-Bartl täglich. Sie betreibt in Gerlingen eine Tankstelle. Was hält die 52-Jährige vom Tankrabatt?
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