Fehlende Baustellenankündigungen und Umleitungsbeschilderungen für Radverkehr während Fernwärmetrassen-Bauarbeiten Goernestraße/Kellinghusenstraße; Konflikt Fuß- und Radverkehr; Volt-Fraktion fragt nach Sicherheitsanalysen, Regelkonformität, alternativen Routen, Gewährleistung Radrouten-Durchgängigkeit.
Radverkehrsführung: Verkehrsknoten Goernestrasse/Kellinghusenstraße Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG der Volt-Fraktion
Kellinghusenstraße Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG der Volt-Fraktion
Kleine Anfrage nach § 24 BezVG
Im Rahmen der Projektvorstellung zu den geplanten Arbeiten an der Fernwärmetrasse im Bereich Goernestraße
Kellinghusenstraße wurde dargestellt, dass die Goernestraße in mehreren Bauphasen abschnittsweise voll gesperrt werden soll. Insbesondere der Kreuzungsbereich Goernestraße
Kellinghusenstraße scheint über einen längeren Zeitraum betroffen zusein.
Die Goernestraße ist Teil der Veloroute 17 und wird entsprechend stark vom Radverkehr genutzt. Vor diesem Hintergrund ist von besonderer Bedeutung, wie die Führung des Radverkehrs während der einzelnen Bauphasen organisiert wird und ob die sich aus der Senatsdrucksache 22
106 ergebenden Anforderungen an eine sichere und komfortable Baustellenführung eingehalten werden.
Aktuell sind sowohl die östliche Goernestraße als auch der westliche Abschnitt im Bereich vor dem Kellinghusenbad von den Arbeiten betroffen. Baustellenankündigungen sowie Umleitungsbeschilderungen für den Radverkehr sind bislang nicht erkennbar. Im westlichen Abschnitt wird der Radverkehr derzeit über den Gehweg (VZ 239 mit Zusatzzeichen “Radfahrer frei”) geführt, was angesichts der begrenzten Flächenverfügbarkeit und des zu erwartenden hohen Nutzungsaufkommens zu Konflikten mit dem Fußverkehr führen kann.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:
Wie ist die Führung des Radverkehrs während der einzelnen Bauphasen im Bereich Goernestraße
Kellinghusenstraße konkret vorgesehen? Bitte die jeweiligen Führungen je Bauphase darstellen.
Wurden Varianten der Radverkehrsführung im Vorfeld geprüft und aus welchen Gründen wurde auf eine gesonderte, möglichst konfliktarme Führung (z. B. auf der Fahrbahn oder über alternative Routen) verzichtet?
Inwiefern entspricht die aktuell umgesetzte Verkehrsführung den Vorgaben der Senatsdrucksache 22
106 sowie den einschlägigen Regelwerk (insbesondere ERA und RSA)? Bitte etwaige Abweichungen und deren Begründung darstellen.
Wie wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden – insbesondere im Bereich der gemeinsamen Führung von Fuß- und Radverkehr– gewährleistet? Wurden hierzu Gefährdungsanalysen durchgeführt und welche Mindeststandards (z. B. Breiten, Sicherheitsabstände) werden angewendet?
Warum wurden bislang keine ausreichenden Baustellenankündigungen und Umleitungsbeschilderungen für den Radverkehr eingerichtet und wie wird eine klare und frühzeitige Information der Radfahrenden im weiteren Bauverlauf der Fernwärmespange Grindel-Eppendorf sichergestellt?
Wie wird die Durchgängigkeit der Radroute 17 während der Bauzeit gewährleistet und welche alternativen Führungen werden offiziell vorgesehen bzw. empfohlen?
Für die Volt-Fraktion: Antje Nettelbeck, Jan D. Talleur, Dr. Jörg Bormann
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Wie wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden – insbesondere im Bereich der gemeinsamen Führung von Fuß- und Radverkehr
– gewährleistet? Wurden hierzu Gefährdungsanalysen durchgeführt und welche Mindeststandards (z. B. Breiten, Sicherheitsabstände) werden angewendet?
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