Klette-Prozess wegen Raubüberfällen im Zusammenhang mit früheren RAF-Mitgliedern steht vor Abschluss; neue Anklage wegen versuchten Mordes, Sprengstoffanschlägen, Menschenraub; Urteil frühestens Ende Mai möglich.
Verfahren um Raubüberfälle: Klette-Prozess in Verden vor dem Abschluss - Politik
Verfahren um RaubüberfälleKlette-Prozess in Verden vor dem Abschluss
Der Prozess wegen Raubüberfällen gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette nähert sich dem Ende. Die Frist für mögliche neue Beweise endet schon in der kommenden Woche.
Verden - Der Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette wegen Raubüberfällen steht vor einem Abschluss. Die Strafkammer habe eine neue Frist zur Stellung von Beweisanträgen bis zum 28. April 2026 gesetzt, teilte das Landgericht Verden mit. Sollte es keine weiteren Anträge geben, werde die Staatsanwaltschaft voraussichtlich an diesem Tag plädieren.
Nach der aktuellen Planung des niedersächsischen Gerichts könnte am Folgetag die Nebenklage plädieren, die Verteidigung wäre am 12. und 13. Mai mit ihren Anträgen dran, hieß es vom Gericht. Zwei weitere Verhandlungstermine für Anfang Mai sollen demnach ausfallen. Ein Urteil ist frühestens Ende Mai möglich.
Vorwurf: Geldtransporter und Supermärkte überfallen
Die Staatsanwaltschaft wirft Klette vor, gemeinsam mit den ehemaligen RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte inNiedersachsen,Nordrhein-WestfalenundSchleswig-Holsteinüberfallen zu haben. Demnach sollen sie zwischen 1999 und 2016 mehr als 2,7 Millionen Euro erbeutet haben, um ihr Leben im Untergrund zu finanzieren. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Weitere Anklage unter anderem wegen versuchten Mords
Ende März hat die Bundesanwaltschaft eine weitere Anklage gegen die Klette erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde in Karlsruhe wirft der 67-Jährigen darin zweifachen versuchten Mord, die Beteiligung an versuchten und vollendeten Sprengstoffanschlägen, erpresserischen Menschenraub sowie besonders schweren Raub in Mittäterschaft vor. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main muss nun entscheiden, ob und wann es zum Prozess kommt.
Klette-Prozess in Verden vor dem Abschluss
Newsblog zum Krieg im IranDrei Tote bei Angriff im Libanon – Journalistin unter Opfern
Epstein-VertrauterMandelson-Affäre: Britischer Premier Starmer lehnt Rücktritt weiter ab
BerlinGrüne wollen Sexualstrafrecht verschärfen - „Nur-Ja-heißt-Ja“
Ende der Orban-BlockadeBrüssel gibt Ukraine-Hilfe frei
Ende der Orban-BlockadeEine Erlösung für Europa
Iran-KriegTrump verlängert Waffenruhe - Keine Entspannung in Sicht
Umfrage von YouGovLabour droht bei Kommunalwahlen in London historisch schwaches Ergebnis
WestjordanlandBerichte über Verletzte nach Siedlergewalt im Westjordanland
BerlinHeftige Kritik von Kassenärzten und Krankenhäusern an Notfallreform
Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Mit unserem Newsblog bleiben Sie auf dem Laufenden.
Der britische Premier Keir Starmer lehnt trotz Drucks in der Affäre um die Ernennung Peter Mandelsons zum Botschafter einen Rücktritt ab. Vorwürfe der Unehrlichkeit seien widerlegt.
Wie können vor allem Frauen besser vor sexueller Gewalt geschützt werden? Die Grünen wollen das mit einem neuen Gesetz erreichen.
Ungarn beendet die Blockade der Milliarden für Kiew. Der zukünftige Premier Magyar hofft auf die Freigabe der eingefrorenen EU-Gelder für sein Land.
Viktor Orban gibt seine Blockade in Sachen Ukraine auf. Wichtig ist, was die EU aus diesem unrühmlichen Kapitel für die Zukunft lernt, kommentiert unser Korrespondent Knut Krohn.
Die USA haben einseitig die Waffenruhe im Iran-Krieg auf unbestimmte Zeit verlängert. Der Iran reagiert bisher skeptisch. Washington glaubt, am längeren Hebel zu sitzen.
Die Partei des angeschlagenen Premierministers Keir Starmer steuert auf eine historische Niederlage zu. Für den Regierungschef könnte es eng werden.
Die Koalition wollte bei säumigen Eltern den Unterhaltsvorschuss konsequenter eintreiben. Jetzt diskutiert sie über Kürzungen bei staatlichen Leistungen.
Radikale israelische Siedler haben in einem Dorf im Westjordanland palästinensischen Besitz in Brand gesteckt. Mehrere Menschen mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden.
Von Kassenärzten und Kliniken kommt heftige Kritik an der Reform der Notfallversorgung. Die Regierung bürde ihnen neue Leistungen auf und verlange zugleich einen massiven Sparbeitrag.