Politisch brisanter Fraktionswechsel: Heike Voelker, bislang prägendes Gesicht der Grünen in Herrenberg, verlässt die Grünen-Fraktion, schließt sich der CDU an, koalitionsrelevante Sitzverschiebung im Gemeinderat, Beweggründe unklar.

Neuordnung in Herrenberg: Heike Voelker wechselt von den Grünen zur CDU - Landkreis Böblingen

Neuordnung in HerrenbergHeike Voelker wechselt von den Grünen zur CDU

Die parteilose Heike Voelker verlässt die Grüne Fraktion im Herrenberger Gemeinderat und schließt sich der CDU an.

Viele Jahre ist Heike Voelker das Gesichtder Grünenim HerrenbergerGemeinderatund wohl auchin der gesamten Stadt gewesen.Doch am Dienstag hat sich die Stadträtin derCDU-Fraktionangeschlossen. Wenige wussten, dass sie parteilos ist und das dürfte es ihr erleichtert haben, die Fraktionen zu wechseln.

Was sie zu diesem Schritt bewog, darüber schweigen gleich drei Seiten: DieCDU-Fraktion, die Grünen sowie Heike Voelker selbst. Verkündet wurde es in der nicht-öffentlichen Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, publik gemacht wurde die Nachricht am Mittwoch. Die CDU-Fraktion verfügt damit künftig über neun Sitze im Gemeinderat, die Grünen nur noch über fünf. Damit zieht die CDU gleichauf mit der bis dahin stärksten Kraft im Rat, mit den Freien Wählern, die ebenfalls neun Sitze halten.

Inhaltlich will sich Heike Voelker weiterhin insbesondere mit den Themen befassen, die sie bereits in den vergangenen Jahren intensiv begleitet hat. Dazu zählen Fragen „einer nachhaltigen Stadtentwicklung ebenso wie ökologische Themen und langfristige Perspektiven für die Kommune“, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung.

Eine Veränderung hatte sich bereits zu Beginn des Jahres abgezeichnet, als Heike Voelker den Co-Fraktionsvorsitz der Grünen-Fraktion abgegeben hatte. DieGrüneFraktion wird traditionell von einer Doppelspitze angeführt, das sind jetzt Lea Wehe und Alfred Steinki.

Heike Voelker wechselt von den Grünen zur CDU

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Ab 1966 galt Böblingen für einige Jahre als die wichtigste Einkaufsstadt in der Region. Am 22. April öffneten Hertie und Krauß – der Beginn goldener (und längst vergangener) Zeiten.

Stattdessen soll der Regionalzug häufiger fahren. Die Bahn will dadurch pünktlicher werden. Kommen soll die Umstellung mit dem Fahrplanwechsel im Dezember.

Seit den 1960er Jahren leben in Schönaich viele Menschen, deren Wurzeln in einem sizilianischen Dorf liegen: in Mirabella Imbaccari. Die beiden Orte verbindet ein schicksalhaftes Band.

Am Wochenende gibt’s in Böblingen was auf die Ohren: Einmal schöne Melodien und am Sonntag dann röhrende Motoren.

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Kulturpfingsten in der Leonberger Lahrensmühle gehört seit vielen Jahren fest zum Kalender: Im Kulturdenkmal vereint sich Malerei, Musik, Comedy und vieles mehr.

In den Bereichen Wengertweg und Wilhelmstraße sowie Berliner Straße wird es aber weiterhin auch Kurzzeitparken geben. An der Gebührenschraube wird nicht gedreht, vorerst wenigstens.