60 Jahre Haus der Begegnung Innsbruck; diözesane Bildungseinrichtung feiert Jubiläum; Schwerpunkte interreligiöser Dialog, Ethik, Gesellschaft; Veranstaltungshaus entwickelt sich zum Beherbergungsbetrieb; starke Auslastung, Diözesanfinanzierung.

60 Jahre „Haus der Begegnung“ in Innsbruck - tirol.ORF.at

23.04.2026 07.04 Online seit heute, 7.04 Uhr

60 Jahre „Haus der Begegnung“ in Innsbruck

Im renommierten „Haus der Begegnung“ in Innsbruck herrscht in diesen Tagen Feierstimmung. Grund dafür ist das 60-jährige Bestehen der diözesanen Bildungseinrichtung, die sich längst ihren Platz in der Tiroler Bildungslandschaft gesichert hat.

Das Veranstaltungsangebot im Haus der Begegnung hat über die Jahre deutlich zugenommen. Die gesellschaftspolitische Ausrichtung des Hauses ist aber seit der Gründung im Jahr 1966 dieselbe geblieben, erklärte die Leiterin, Magdalena El-Abdaoui.

Schwerpunkte zwischen Kirche und Gesellschaft

So gebe es mittlerweile vier Fachreferate für verschiedenen Themenbereiche: interreligiöser-interkultureller Dialog, Gesellschaftspolitik und Ethik, Arbeit und Gesellschaft, Kirche und Wirtschaft sowie Schöpfungsverantwortlichkeit und Nachhaltigkeit. Es gehe darum, miteinander zu diskutieren und auch „Debatten zu riskieren“, wie sie es formulierte.

Das Haus der Begegnung ist nicht nur ein Veranstaltungs- und Lernort. Es hat sich über die Jahre auch zu einem Beherbergungsbetrieb entwickelt, der den Vergleich nicht scheuen muss, mit Gästezimmern, Cafeteria und einem Mittagstisch, wie Geschäftsführerin Manuela Schweigkofler ausführte.

Das Haus sei jedenfalls gut ausgelastet. Die Einnahmen tragen dazu bei, den Betrieb zu finanzieren. Die Diözese stützt die Bildungseinrichtung jährlich mit rund einer Million Euro und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Erwachsenenbildung in Tirol.