Studie: Große Wissenslücken bei Therapeuten im Umgang mit Essstörungen und Muskelsucht bei Männern. Mehrheit fühlt sich unsicher, mangelnde Ausbildung, Wunsch nach gezielten Fortbildungen, steigende Fälle belegt. Essstörungen bei Männern: Therapeuten melden eigene Wissenslücken | aponet.de Pharmazeutische Zeitung | 24.04.2026 07:00 Uhr Podcast: "gecheckt!"Podcasts: AllergienPodcasts: ApothekePodcasts: ArzneimittelPodcasts: Baby und FamiliePodcasts: DiabetesPodcasts: ErkältungPodcasts: ErnährungPodcasts: FrauengesundheitPodcasts: Gesund lebenPodcasts: Haut & HaarePodcasts: Magen-DarmPodcasts: MännergesundheitPodcasts: MedizinPodcasts: NaturheilkundePodcasts: PsychologiePodcasts: Sport & BewegungPodcasts: ZähnePodcast: Was ist das überhaupt? Podcast: Was ist das überhaupt? ApothekePharmazeutische DienstleistungenApothekensucheArzneimittelBeratungGesundheit digitalTipps vom Apotheker MedizinGesundheitPsycheDiabetesHaut, Zähne & SchönheitKrankheiten A-ZGesundheitstestsWissenstestsChecklisten ErnährungGesund lebenAbnehmenGenussGesunde RezepteNähr- und Vitalstoffe Sport & WellnessSport & FitnessWohlfühlen Jung & AltJugendlicheSeniorenBaby & Familie Frau & MannFrauengesundheitMännergesundheitSex & Partnerschaft Das Apotheken MagazinProminente im InterviewArchivApotheken Magazin Diabetes aponet.de - Das offizielle Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen Essstörungen bei Männern: Therapeuten melden eigene Wissenslücken Pharmazeutische Zeitung| 24.04.2026 07:00 Uhr Männer mit Essstörungen und Muskelsucht: Therapeuten aus den USA und Kanada berichten von eigenen Wissenslücken und Unsicherheiten. Um diesen Audio Player anzuzeigen, werden Inhalte von goaudio geladen. Dabei könnten personenbezogene Daten an goaudio übermittelt und Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Ambulante Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus USA und Kanada haben deutliche Wissenslücken und ihnen fehlt das Selbstvertrauen, wenn es um den Umgang mitEssstörungenoder Muskeldysmorphie, auch bekannt als „Muskelsucht“, bei Jungen und Männern geht. Das berichteten rund 260 Fachkräfte einem Forschungsteam. Die Studie ist im Fachjournal „Eating Disorders“ erschienen. Daten zu Krankenhausaufenthalten und zur Häufigkeit in der Bevölkerung belegen demnach einen starken Anstieg dieser Störungen in ganz Nordamerika und international. Große Wissenslücken in der Praxis Obwohl viele Therapeutinnen und Therapeuten Jungen und Männer mit entsprechenden Problemen behandeln, fühlen sich viele nicht ausreichend vorbereitet: Knapp 71 Prozent gaben an, kaum Wissen über Essstörungen bei Männern zu haben. 77,5 Prozent fühlen sich unsicher, die Störungen richtig behandeln zu können. Bei Muskeldysmorphie berichten 80 Prozent von sehr geringen Kenntnissen. 83,5 Prozent fehlt nach eigenen Angaben das Selbstvertrauen, diese Patientengruppe angemessen zu behandeln. Ausbildung greift das Thema selten auf Ein möglicher Grund: Essstörungen bei Männern spielen in Ausbildung und Fortbildung bislang oft nur eine geringe Rolle. Dabei zeigt die Studie: Wer eine entsprechende Schulung absolviert hat, profitiert davon in der Praxis und fühlt sich sicherer. Auch muskelorientierte Themen wie „Bulking“, „Cutting“ oder exzessives Training kommen in der Ausbildung kaum vor, obwohl sie in der Praxis häufig auftreten. Als Bulking bezeichnet man die Phase des Muskelaufbaus, bei der Bodybuilder viele Kalorien zu sich nehmen. Beim späteren Cutting wird das überschüssige Körperfett wieder abgebaut, um die Muskeln zu definieren. Die Befragten formulieren klar den Fortbildungsbedarf zu Risikofaktoren, Symptomverläufen, stärkerem Zuschnitt der Behandlungen auf männliche Erfahrungen und Hindernissen wie Scham oder Stigmatisierung, um das gezielt ansprechen zu können. In Augen des Forschungsteams könnten mit einer besseren Ausbildung bzw. Fortbildungen Diagnostik und Versorgung gestärkt sowie Unterdiagnosen und Behandlungsverzögerungen vermieden werden. Allerdings hebt es hervor: Überraschenderweise rufen nur wenige nach Schulungen zur Beziehungsgestaltung zwischen Therapeuten und Patienten. Dabei suchen Jungen und Männer generell seltener Hilfe und brechen ihre Therapien häufiger ab. Alle zwei Wochen neu: die aktuelle Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel. Medikamenten-Name oder Wirkstoff eingeben für mehr Informationen. Im Fokus diesmal: Todesfälle nach Zeckenstichen, Stuhltest statt Darmspiegelung und das Exploding… In diesem Lexikon finden Sie umfassende Beschreibungen von etwa 400 Krankheitsbildern Ich stimme der Datenübermittlung zu und möchte die externen Inhalte laden. Mehr Informationen finden Sie in der Gesund und sportlich, oder Symptome für Muskelsucht und Essstörung? Gerade bei Männern sind sich viele Therapeuten unsicher und wünschen sich Fortbildungen, so eine Studie. Das könnte Sie auch interessieren Wie oft verlieben wir uns im Leben? US-Studie liefert erste Zahlen Psychische Erkrankungen: Mehr Lücken in der Diabetes-Therapie Wie bewerten Gebärende den Fundus-Druck bei der Geburt? Depression: Zahl der Betroffenen auf neuem Höchststand Essstörungen können das Herz schädigen Verletzende Kommentare zum Gewicht fördern Essstörungen Sex und Gesundheit: Wissen ist ausbaufähig Kochen fördert die seelische Gesundheit Podcast "aponet in 3 Minuten": Die wichtigsten Gesundheits-News diese Woche (17.4.2026) Mumps: Symptome, Behandlung und Vorsorge Brainfood stärkt das Gehirn: Die richtigen Nährstoffe für Konzentration und Gedächtnis Fibromyalgie: Chronische Schmerzen verstehen und behandeln Krankheiten von A - Z Melden Sie sich jetzt beim aponet.de Newsletter an, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.Zur Newsletter-Anmeldung --- Source: https://www.aponet.de/artikel/essstoerungen-bei-maennern-therapeuten-melden-eigene-wissensluecken-33094 sdDatePublished: 2026-04-24T06:16:00Z Topics: mental health and disorder, eating disorder, men, medical profession Locations: Canada, United States, Germany