Überraschende 25:31-Niederlage des Thüringer HC bei HSG Blomberg-Lippe zum Halbfinalauftakt; THC unter Zugzwang fürs Rückspiel; Ausfälle Niederwieser, Scheib, Hendrikse; Blombergs Defensive und Veith dominant; Nachwuchsspielerinnen erhalten Einsatzzeit.

Thüringer HC unterliegt in Blomberg – Schwerer Start in die Halbfinalserie : Thüringer Handball Club – Willkommen beim THC

Thüringer HC unterliegt in Blomberg – Schwerer Start in die Halbfinalserie

Der Thüringer HC ist mit einer 25:31-Niederlage bei der HSG Blomberg-Lippe in die Halbfinalserie der deutschen Meisterschaft gestartet. In der Best-of-Three-Serie stehen die Thüringerinnen damit bereits unter Druck und müssen im Rückspiel in Bad Langensalza zwingend gewinnen, um die Chance auf den Finaleinzug zu wahren.

Die personelle Situation vor dem Spiel war angespannt: Mit Anika Niederwieser (Fingerbruch) sowie Jana Scheib und Nathalie Hendrikse musste der THC gleich mehrere Ausfälle kompensieren. Dennoch erwischte die Mannschaft von Trainer Herbert Müller einen ordentlichen Start. In einer temporeichen Anfangsphase begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, nach zehn Minuten stand es 6:6. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gelang es der HSG Blomberg-Lippe jedoch, sich leichte Vorteile zu erarbeiten. Vor allem in der Defensive agierten die Gastgeberinnen sehr präsent und stellten die THC-Offensive immer wieder vor Probleme. Hinzu kamen technische Fehler und Unkonzentriertheiten auf Seiten der Thüringerinnen, die Blomberg konsequent nutzte. So ging der THC mit einem 10:13-Rückstand in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel fand der Thüringer HC nur schwer ins Spiel zurück. Während Blomberg sein Tempospiel effektiv aufziehen konnte, fehlte es den Gästen an Durchschlagskraft im Angriff. Zu häufig blieb man in der gut organisierten Abwehr hängen oder scheiterte an der stark aufgelegten Torhüterin Melanie Veith. Einzelaktionen, unter anderem von Giulia Guarieiro, hielten den THC zwar phasenweise im Spiel, reichten jedoch nicht aus, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Trainer Herbert Müller versuchte mit taktischen Anpassungen, unter anderem dem Spiel im Sieben-gegen-Sechs, neue Impulse zu setzen. Doch auch diese Maßnahmen blieben ohne den gewünschten Effekt – stattdessen kassierte der THC mehrere Treffer ins verwaiste Tor. Spätestens in der Schlussphase war die Partie entschieden, sodass auch Nachwuchsspielerinnen beim Thüringer HC wertvolle Einsatzzeit erhielten.

Am Ende stand eine Niederlage gegen eine insgesamt stabilere und effizientere Mannschaft aus Blomberg. Für den Thüringer HC gilt es nun, die Fehleranalyse schnell abzuschließen und im Heimspiel in Bad Langensalza eine Reaktion zu zeigen. Nur mit einem Sieg kann die Mannschaft die Serie ausgleichen und ein entscheidendes drittes Spiel erzwingen.

HSG Blomberg-Lippe:Melanie Veith 1, Lara-Sophie Lepschi, Nicole Roth; Laura Rüffieux 1, Andrea Jacobsen 1, Diana Dögg Magnusdottir 3, Nieke Kühne 7, Maxi Mühlner 2, Ona Vegue i Pena8

5, Carolin Jaron, Nuria Bucher 1, Judith Tietjen, Malin Sandberg, Alexia Hauf 3, Elin Rosa Magnusdottir 2, Farrelle Alicia Njinkeu 2

Thüringer HC:Christina Lövgren Hallberg, Laura Kuske, Lotta Heider 2, Julie Holm 1, Giulia Guarieiro 3, Luca Farago 1, Rikke Hoffbeck Petersen, Natsuki Aizawa 2, Kim Ott, Anna Szabo 3, Johanna Reichert 7

4, Dilayla Alarslan, Josefine Hanfland 1, Csenge Kuczora,Kelly De Abreu Rosa 5

Schiedsrichter: Thomas Hörath, Timo Hofmann

Bericht: Falk Freytag & Lena Leißring

Thüringer HC _ HSG Blomberg Lippe