Neueröffnung der Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg, moderne digitale und interaktive Vermittlung, Fokus auf Täter- und Opferrollen, Umgang mit nationalsozialistischem Erbe, Besucherarchitektur bleibt erhalten.

Reichsparteitagsgelände Nürnberg: Bühne des Bösen - Baden-Württemberg

Nürnberg galt als Herzkammer des Nationalsozialismus. Heute leitet Imanuel Baumann das Museum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände.

Am Anfang ist das Licht. Der Zuschauer sitzt quasi an Bord mit Adolf Hitler, durchstößt sonnengeflutete Wolkenhaufen, geht tiefer und kreist überNürnberg, begleitet von einer orchestrierten Version des Horst-Wessel-Liedes. Auf dem Reichsparteitagsgeländeentsteigt Hitlerder silberglänzenden Flugmaschine, junge Menschen erwarten ihn mit Heil-Rufen. Für einen Moment zeigt die Kamera sein Gesicht: Er lächelt. Der Führer ist vom Himmel herabgestiegen zu seinen Getreuen.

„Triumph des Willens“, das meisterhaft arrangierte Werk und Blendwerk der Regisseurin Leni Riefenstahl entsteht damals mithilfe neuester Aufnahmetechniken, verwegenen Kamerapositionen und nach monatelanger Bearbeitung im Studio. Es erzählt in knapp zwei Stunden die idealisierte Essenz des NSDAP-Reichsparteitags 1934.

„Triumph des Willens“ im Ufa-Palast

Nach seiner Uraufführung im Berliner Ufa-Palast läuft der Film in 70 Städten an, auch in Schulen wird er gezeigt, Teilnahme ist Pflicht. Wer nicht selber mitmarschierte oder Augenzeuge war, soll doch die Verbindung zum Führer nachspüren können.

Der erste Morgen. Luftaufnahmen einer nicht enden wollenden Zeltstadt. Junge Männer mit bloßen Oberkörpern waschen sich im Freien, ziehen sich gegenseitig die Scheitel, treiben Schabernack. Dann karren sie zusammen das Feuerholz für die Feldküchen herbei, Kochtöpfe dampfen, für jeden ist gesorgt. Nach der Stärkung üben sich die Hitzigen lachend in Wettkämpfen, Stillere schreiben Grußkarten an daheim.

Ilse Koch, das Biest von BuchenwaldKeine Deutsche war so verhasst wie sie

Später beim Trachtenumzug in der Nürnberger Altstadt begrüßt Hitler mit durchdringendem Blick kantige Kerls und brave Mädel. Seine Reden gleichen Predigten, in denen er eine neue Menschwerdung verkündet. Dazu das Staccato der hypnotischen Appelle, Paraden, Fackelzüge, untermalt mit Volksliedgut und Marschmusik: Politik soll nicht begriffen werden, sondern erlebt und gefühlt. Beim Reichsparteitag finden alle Teilnehmer Geborgenheit im Schoß der großen Gemeinschaft, der Einzelne kommt dabei abhanden. Und wehe dem, der vom Volkskörper abgestoßen wird.

Die rituellen Züge dieses Staatsfests seien augenscheinlich, sagt Imanuel Baumann, Leiter des heutigen Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände. „Auch wenn man Hitler nicht nahe kam: Allein zu wissen, da vorne, dieser kleine Punkt, das ist er, entfachte schon Identifikation und Glauben.“ Zentrale Reliquie ist die Blutfahne vom Hitlerputsch 1923. Der Führer weiht jede Standarte von neuen SA- und SS-Einheiten durch Berührung mit ihr. „Da wird ein politischer Erlösungskult inszeniert – mit Hitler als messianischer Heilsfigur“, sagt Baumann.

Der Historiker sitzt in seinem Büro mit den alten Backsteinwänden der Nazis. In der Kongresshalle, nach Prora und dem Flughafen Tempelhof, der drittgrößte erhaltene NS-Monumentalbau, sollten 50 000 Menschen Platz finden. Sie wurde nicht ganz fertig. Heute ist hier das Dokumentationszentrum beheimatet, aktuell noch eine Baustelle. Bis zur Neueröffnung wurde eine kleine Interimsschau eingerichtet.

Baumann, Jahrgang 1974, gläubiger Christ und SC Freiburg-Fan, kommt in Lahr als jüngstes von fünf Geschwistern zur Welt. Seine nordallemannische Sprachmelodie hat er sich im Lauf der Karriere immer mal wieder abzuschleifen versucht, vergebens.

Schon als Jugendlicher beschäftigt er sich mit demNationalsozialismus. Er befragt seine Oma zur Pogromnacht, sie nimmt ihn mit zu ihrem Bruder, der mehr erzählen könnte. „Aber auch Anfang der 1990er hat man noch nicht gern darüber geredet.“

Die Anatomie Tübingen in der Nazi-ZeitErbeutete Körper

Seine erste berufliche Weichenstellung ist die Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. Es folgt ein Habilitationsprojekt an der Universität Halle

Saale. Nächste Station: das einstige Gestapo-Hauptquartier Hotel Silber, das 2018 zum Museum wird. Baumann verschreibt sich in Stuttgart ganz der Bildungsarbeit – und lässt en passant seiner Mundart wieder freien Lauf.

Seit vier Jahren ist er nun in Nürnberg, der Herzkammer des Nationalsozialismus, wenn man so will. An dieser Stätte mittelalterlicher Reichstage, so die Idee Hitlers, lässt sich deutsche Geschichte zur Vollendung führen. Und was eignet sich besser für den Nazi-Größenwahn als ein 16 Quadratkilometer großes Areal, in das der New Yorker Central Park fünfmal passen würde?

Bis 1933 hat sich im Südosten der Stadt ein Naherholungsgebiet rund um zwei Seen entfaltet. Es gibt auch eine Badeanstalt und eine Strandpromenade mit dem altehrwürdigen Park-Café Wanner. Die Nazis machen Schluss mit der Ruhe.

Die Grünanlage muss der Luitpoldarena weichen. Während der Reichsparteitage formieren sich hier 150 000 SA-Männer zu gewaltigen Aufmärschen. Heute ist an der Stelle wieder ein Park, im Sommer mit Picknickatmosphäre. Das Deutsche Stadion für die NS-Kampfspiele soll das weltgrößte sein, 400 000 Zuschauer fassen. Es wird nie fertig. Was bis heute blieb, ist die mit Grundwasser vollgelaufene und seit der Nachkriegszeit mit Schwefelwasserstoff verseuchte Baugrube – „der Silbersee“, wie Einheimische sagen.

Die Große Straße (eineinhalb Kilometer lang, 40 Meter breit), ursprünglich gedacht als zentrale Achse der NS-Paraden, ist heute ein Parkplatz für Volksfest- oder Messebesucher. Auf dem riesigen Märzfeld, wo die Wehrmacht während der Parteitage ihre Schlagkraft zur Schau stellt, erstreckt sich heute der Stadtteil Langwasser. Die Zeppelinwiese wird zum Aufmarschgelände für 300 000 Menschen. Hier kulminieren die Massenspektakel. Die alles beherrschende Tribüne existiert heute noch, bis 2030 soll sie fertig saniert und wieder trittsicher sein.

Anfangs dauert der Reichsparteitag drei Tage, später dehnt er sich über eine ganze Woche. Am Eröffnungsabend kommen stets Wagners „Meistersinger“ zur Aufführung. Während in den Logen ausländische Ehrengäste ihre Plätze einnehmen, ist man jenseits des Opernhauses schon im Festtaumel.

Stolperstein in Stuttgart-WestWeil er zweifelte, landete er am Galgen

Neben SA, SS, Arbeitsdienst, Hitlerjugend, Bund Deutscher Mädel, Wehrmachtsgruppen wollen Hunderttausende Besucher das Altstadtreiben und Militärbohei erleben oder sich in der „KdF-Stadt“ am Nordrand des Geländes bei Varietéaufführungen mit Volksfeststimmung amüsieren.

Auch schnöde Parteiarbeit muss gemacht werden. Da tagen in langen Stunden das Hauptamt für Kommunalpolitik, der Studentenbund, das Schulungsamt, das Hauptamt für Erzieher. Da legen der Reichsbauernführer, der Präsident der Reichspressekammer, der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen ihre trockenen Berichte ab. Umso munterer dann die Kader-Abende.

Nürnberg quillt schier über in jenen Tagen. Die Wirtschaft brummt, vor allem das Geschäft mit Andenken. Die Interimsausstellung zeigt ein paar damalige Mitbringsel: Bierkrug-Sondereditionen, Bleistiftmäppchen, Alben für Zigarettensammelbilder erreichen Millionenauflagen. Baumann hat etliche Souvenirs im Archiv, sie sollen künftig noch zahlreicher in die Vitrinen: „Solche Objekte sind wie magische Türen, durch die man in eine andere Zeit treten kann.“

Auch ein Teil der Schau: Stimmen von damals. Ein 16-jähriger Fritz aus Nürnberg berichtet: „Zum Schluss ist der Führer an uns Fahnenträgern, mit Blickwendung, vorbeigegangen. Da hab ich schon, wenn ich ehrlich bin, a weng abgehoben, und des muss ich ehrlich sagen, das werde ich nie vergessen.“

Oder Robert, ein 15-jähriger Turner aus Sonneberg: „Das hat seine eigene Wirkung gehabt, winziger Teil einer Masse zu sein. Das trägt einen schon mit.“

„Wenn man dem Reichsparteitag beiwohnen durfte, ist man um eine unvergessliche und wohltuende Erfahrung reicher, die einem den Glauben an die Menschheit wiederschenkt“, sagt Lucie, Alter unbekannt, eine Besucherin aus Auvernier

„Es gab sicher manche, die nur etwas erleben wollten. Aber Kernbotschaft der Parteitage war zweifellos die Zustimmung zum Antisemitismus und zur Alleinherrschaft Hitlers“, sagt Baumann. „Danach ging man ideologisch aufgeladen, vielleicht auch gewaltbereiter nach Hause.“ Nicht ohne Grund kursiert das geflügelte Wort: „Achtung, wir kommen vom Parteitag!“ Im September 1938 war der letzte. Ein Jahr später beginnt Hitler den Krieg und entfesselt das Böse.

Doch unterscheidet sich das Nürnberger Gelände aus heutiger Sicht ganz wesentlich von anderen NS-Gedenkstätten: Es war kein Ort des Grauens. Hier regierten Festglanz, Vergnügen und organisierte Euphorie. Wie also umgehen mit dem monströsen Erbe?

Nach Kriegsende veranstalten die Amerikaner hier ihrerseits Militärparaden und sportliche Wettkämpfe. Maifeiern des Deutschen Gewerkschaftsbunds werden abgehalten, eine Bauausstellung, der Weltkongress der Zeugen Jehovas, Sudetendeutsche Tage.

Der Mössinger Generalstreik 1933Aufbegehren gegen Hitler

Bald machen die Nürnberger das Gelände wieder zu ihrer Freizeitbühne. Wo Hitler von seiner Steinkanzel herab die Massen elektrisierte und Stiefel im Gleichschritt hämmerten, lassen Grillfreunde jetzt in aller Gemütsruhe Steaks auf dem Rost zischen. Wo einst Hakenkreuzfahnen wehten, steht das Flaggenmeer an der Norisring-Rennstrecke im Zeichen von Dunlop und Bosch.

Bob Dylan, Santana, Clapton bringen Ende der 1970er einen ganz neuen Sound auf das Zeppelinfeld. Die Ära großer Open-Air-Festivals bricht an. Zum diesjährigen „Rock im Park“ kommen Limp Bizkit und Volbeat.

Im Schatten der neuen Leichtigkeit steht jedoch ein beharrliches Beschweigen der Vergangenheit. Die Stadt fremdelt mit ihrem unfreiwilligen Freilichtmuseum des Dritten Reichs, der „geschundenen Missgeburt“, wie manche sagen. Erst mit dem Entschluss, die baulichen Überbleibsel dauerhaft zu sichern und Infotafeln aufzustellen, hört das Verdrängen auf. Denn auch das ist ja wichtig neben allen „Vernutzungen“, wie der Nürnberger Geschichtsverein betont: Dieses Gelände schafft ein Architekturerlebnis, das einem verständlicher macht, warum die Massen gejubelt haben.

Die Kongresshalle dient noch lange nach dem Krieg als Lager für den Quelle-Versand und den örtlichen Kanuverein. Seit 2001 gibt es die Dauerausstellung mit zuletzt 300 000 Besuchern jährlich. Im gleichen Gebäude sind heute die Nürnberger Symphoniker und das Staatstheater untergebracht, im Innenhof entsteht gerade eine Opernspielstätte.

Am 22. Mai startet die Ausstellung nach dem Umbau in den Probebetrieb, im November folgt die große Eröffnung mit Politik- und Kulturprominenz. Die neue Schau wird digitaler und interaktiver sein, sie soll aktuelle Forschungsergebnisse aufgreifen und Dinge schneller auf den Punkt bringen. Größer geworden ist sie auch. Baumann führt durch die staubige Baustelle. „Das wird der sogenannte Freiraum“, schreit er gegen Maschinenlärm an, „ein Ort zum Wohlfühlen und Nachbesprechen, wo man kurz aus dem pädagogischen Setting treten kann und doch mittendrin bleibt.“ Der nächste Raum: „Hier entsteht eine Licht- und Klanginstallation.“ Zu viel soll nicht verraten werden.

Das Parteitagsgelände ist auch ein Ort der Opfer

Baumann will etwas wegkommen vom Begriff Täterort. „Ein Hitlerjunge, der hier mitmarschierte und begeistert war, der sich später vielleicht distanzierte, bezeichnen wir den als Täter? Stellen ihn gleich mit einem, der gemordet hat an der Grube?“

Zudem sei das Gelände ja auch ein Ort der Opfer. Nach 1939 errichteten die Nazis hier Zwangsarbeiter-Lager. Vom Bahnhof Märzfeld aus verschickten sie fränkische Juden in die KZs des Ostens. Die Stadt Nürnberg gestaltet den Bahnhof, 45 Minuten Fußweg von Baumanns Büro entfernt, jetzt zu einem Erinnerungsort um. „Wir arbeiten aber eng zusammen, das Konzept muss am Ende ja aus einem Guss sein.“

Dazu gehört auch, die Besucher nicht schon mit einem mahnenden Appell zu empfangen und sie dann möglichst schambeladen heimgehen zu lassen. „Die heutige Generation trägt keine Schuld“, sagt Baumann. Er sieht Geschichtsbewusstsein nicht als Last, sondern als starkes Werkzeug. „Weil wir damit für heute und morgen lernen können: Wie entfaltet ein totalitäres Regime so viel Faszination? Wie kommt es dazu, sich einer Person so bedingungslos unterzuordnen? Worin mag das münden?“

Hitler schließt den Reichsparteitag 1934: „Die Partei wird für alle Zeit die Führungsauslese sein, in ihrer Lehre unveränderlich und in ihrem Gesamtbild wie ein Orden. Wir können glücklich sein zu wissen, dass die Zukunft restlos uns gehört.“ Aus dieser restlosen Zukunft werden elf Jahre. Am Ende liegt die Welt in tiefschwarzer Nacht.

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