Fünf Pro-Palästina-Aktivisten vor Gericht nach Angriff auf Elbit Systems in Ulm; Vorwurf: Mitgliedschaft kriminelle Vereinigung, Sachbeschädigung, politischer Hintergrund; Millionenschaden; Prozessbeginn Stuttgart-Stammheim; intensive politische Protestwelle.

Attacke auf Elbit Systems: Wer hinter dem Angriff auf den Rüstungskonzern in Ulm steckt - Baden-Württemberg

Attacke auf Elbit SystemsWer hinter dem Angriff auf den Rüstungskonzern in Ulm steckt

Fünf Pro-Palästina-Aktivisten stehen in Stammheim vor Gericht. Ihnen drohen mehrjährige Haftstrafen. Es geht um den Einbruch in eine Rüstungsfabrik.

Gut fünf Monate nach demAngriffauf ein israelisches Rüstungsunternehmen inUlmstehen fünf Menschen vor Gericht. Sie sollen im vergangenen September nachts in die Firma eingebrochen sein und dort Inventar in hohem Wert zerstört haben. Die Attacke hatte viel Aufmerksamkeit und Empörung ausgelöst. Zum Prozessauftakt am Montag (9.00 Uhr) im streng gesicherten Justizgebäude inStuttgart-Stammheim werden zahlreiche Journalisten und Besucher erwartet.

Den irischen, britischen, spanischen und deutschen Staatsangehörigen zwischen 25 und 40 Jahren wird Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen vorgeworfen, wie das Landgericht mitteilte.

Gab wohl noch weitere Beteiligte

Die drei Frauen und zwei Männer sollen laut Anklage der Organisation „Palestine Action Germany“ angehören. Sie sollen den Angriff auf das Unternehmen in Ulm am 8. September 2025 mit weiteren bislang unbekannten Beteiligten verübt haben.

Attacke auf Elbit Systems in UlmFünf Verdächtige nach Farbbeutel- und Rauchbombenangriff in U-Haft

Attackiert wurde die deutsche Tochter des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit Systems mit Hauptsitz in Ulm. Elbit liefert militärische Systeme, in Ulm entwickelt und fertigt die deutsche Tochtergesellschaft militärische Kommunikationstechnik.

Die Angeklagten sollen sich über ein Seitenfenster Zugang zu den Innenräumen der Firma verschafft haben. Mit Werkzeugen schlugen sie in den Büros laut Anklage auf Bildschirme, PCs und Telefone sowie auf ein Waschbecken und Toiletten ein. In einem technischen Labor des Unternehmens sollen sie zudem sensible Messeinrichtungen sowie elektronische Geräte zerstört und Bildschirme und Fenster zerschlagen haben.

Währenddessen beschädigten laut Anklage weitere unbekannte Beteiligte die Glasflächen sowie die Fassade des Eingangsbereichs des Unternehmensgebäudes mit verschiedenen Werkzeugen und roter Farbe. Dabei soll ein Schaden von rund einer Million Euro entstanden sein.

Demonstration gegen Gaza-KriegProteste in Ulm: Aktivisten fordern Schließung israelischer Rüstungsfirma

Die fünf Verdächtigen ließen sich am Tatort widerstandslos festnehmen und sitzen in Untersuchungshaft. Sie hatten Bekennervideos für soziale Medien angefertigt. Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hatte den Fall an sich gezogen - es kann herausgehobene Ermittlungsverfahren übernehmen, denen eine extremistische oder terroristische Motivation zugrunde liegt.

Die Gruppierung „Palestine Action“ war im Juli 2025 in England verboten worden, nachdem Aktivisten auf einen Luftwaffenstützpunkt eingedrungen waren und Flugzeuge der Royal Air Force mit Farbe besprüht hatten.

In Deutschland ist die Gruppe bislang mit Besetzungen, Protesten, aber auch durch Vandalismus auffällig geworden. Insbesondere Elbit war wiederholt Ziel von Demonstrationen und Straftaten.

Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gab es allein bis Ende 2025 inBaden-Württembergmehr als 2.000 Demonstrationen im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt.

Nach einer Attacke mit Farbbeuteln und Rauchbomben auf ein Rüstungsunternehmen in Ulm wurden fünf Verdächtige festgenommen. Sie sitzen in Untersuchungshaft, so das LKA.

Nach dem Anschlag auf einen israelischen Rüstungskonzern in Ulm sind fünf Menschen in Untersuchungshaft. Die Aktionen gegen Israels Gaza-Politik dauern an – auch auf dem Wochenmarkt.

Wer hinter dem Angriff auf den Rüstungskonzern in Ulm steckt

R&D Engineer Software, HW layer Digital

Abteilungsleiter Finanzen, Mitglieder und Services (m

d) - Strategie und Grundsatzfragen

EichenprozessionsspinnerGefährliche Raupen an Bäumen - das rät eine Expertin

Frühling in Baden-WürttembergWie wird das Wetter im Mai?

Einzelne Gewitter möglichFrühlingswetter bringt starken Pollenflug im Südwesten

Wahl am SonntagMartin Horn erneut zum Oberbürgermeister in Freiburg gewählt

Sieg für OB Martin HornDas positive Freiburg-Gefühl entscheidet die Wahl

Neue grün-schwarze LandesregierungFinanzen, Kultus, Inneres: Wer hat Chancen auf die wichtigsten Posten?

Kletterunfall an Ruine Rosenstein29-Jährige stürzt auf Felsvorsprung – und wird schwerverletzt

Im Kreis TübingenMotorradfahrer stirbt bei Zusammenstoß auf B27

Sport wird zur NebensacheTor nach Schicksalsschlag: Dinkci zu Tränen gerührt

Ulmer Wohnungs- und Siedlungs-Gesellschaft mbH

Winzige Brennhaare, große Wirkung: Der Eichenprozessionsspinner sorgt für Hautreizungen – sogar ohne direkten Kontakt mit einem Tier. Eine Expertin gibt Tipps.

Sonne und milde Temperaturen, aber auch mehr Pollen: Was Allergikern im Südwesten blüht und wo Menschen in den nächsten Tagen trotz Frühling mit Gewittern und Sturmböen rechnen sollten.

Freiburg behält seinen Oberbürgermeister. Martin Horn setzt sich erneut durch – bei dieser Wahl sogar noch deutlicher als zuletzt.

Schon im ersten Wahlgang holt der Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn den Sieg. Es ist eine Klatsche für die Grünen, und ihre allzu linke Kandidatin, kommentiert Eberhard Wein.

Von Finanzen bis Kultus: Hinter den Kulissen ringt Grün-Schwarz auch um Posten. Wer hat Chancen auf ein wichtiges Amt in der neuen Landesregierung?

Eine junge Frau verliert beim Klettern unterhalb der Ruine Rosenstein (Ostalbkreis) den Halt und stürzt in die Tiefe. Einsatzkräfte der Bergwacht retten die 29-Jährige.

Ein 21-Jähriger ist im Kreis Tübingen mit seinem Motorrad unterwegs. Er möchte die Spur wechseln und übersieht dabei ein Auto – mit fatalen Folgen.

Nach einer bewegenden Zeit trifft Eren Dinkci für Heidenheim. Warum dieses Tor für ihn und den Verein so wichtig ist - und was er sich für seine erkrankte Freundin wünscht.