Markus Engelhart tritt nach 36 Jahren ehrenamtlicher Arbeit beim TSV Schmiden Handball-Ausschuss zurück; verantwortete Finanzen, Kommunikation, Events, Vereinsbroschüre; übergibt an jüngere Generation. Bleibt als Unterstützer aktiv.
TSV Schmiden Markus Engelhart: Dem Herzensverein viel zurückgegeben: „Es war eine super schöne Zeit“ - Lokalsport Fellbach
TSV Schmiden Markus EngelhartDem Herzensverein viel zurückgegeben: „Es war eine super schöne Zeit“
36 Jahre ist er im Ausschuss der Handballer des TSV Schmiden gesessen. Jetzt hat Markus Engelhart einen Schlussstrich gezogen.
Markus Engelhart ist ein Schmidener durch und durch. Ein Ur-Schmidener, der schon früh seine Leidenschaft für den Handballsport beim TSV entdeckt hat. Zu Beginn nur als Spieler, später, als Teenager respektive als junger Mann, auch fürsEhrenamt. Dass das Engagement bei seinem Herzensverein, das einst noch zu seinen Schulzeiten am Gustav-Stresemann-Gymnasium begonnen hatte, einmal rund vier Jahrzehnte andauern würde, hätte der heute 58-Jährige selbst kam für möglich gehalten. Doch für Markus Engelhart war immer klar: „Ich möchte dem Verein etwas zurückgeben. Das ist für mich wichtig.“
Bei der vergangenen Abteilungsversammlung ist er nun von seinen offiziellen Ämteraufgaben zurückgetreten. „Ich habe nie ein Amt angestrebt, aber immer eins bekommen“, sagt der Vater zweier Söhne (29 und 26 Jahre) und lacht. Aber schließlich, sagt er, „istHandballja auch ein geiler Sport“.
Seit 1991 ist Markus Engelhart für den „Sprungwurf“ verantwortlich
So saß Markus Engelhart, der als Projektleiter bei einem Autozulieferer in Bad Cannstatt arbeitet, seit 1990 im Abteilungsausschuss und führte von 2012 an – zunächst mitWolfgang Bürkle, seit 2022 mit Sven Zeidler – die Abteilung an. Dabei hat er sich in all den Jahren vornehmlich um die Finanzen, das Sponsoring, die Öffentlichkeitsarbeit und die Kontakte zur Stadt und den Hauptverein gekümmert. Nicht zu vergessen, die Abteilungsbroschüre „Sprungwurf“, die es jedes Jahr zu Saisonbeginn gibt und deren Erscheinen seit 1991 ebenfalls in der Verantwortung von Markus Engelhart liegt. Und auch wenn es um die Organisationen des Frühlingsevents, des Ortsturniers, der Brunnenhocketse oder des Adventsevents geht – Markus Engelhart war stets einer der Männer an vorderster Front. Einer, der mit Leidenschaft dabei war und auf den man sich immer verlassen konnte.
Seine Frau Sigi hat seine Leidenschaft mitgelebt
Wie viele Stunden seiner Freizeit er in den 36 Jahren Ausschussarbeit für seine Handballer investiert hat, weiß er nicht. Es ist auch keine wichtige Zahl. Wichtiger ist, dass es „eine super schöne Zeit war, mit ganz wenigen Dingen, auf die ich hätte verzichten können“, sagt der 58-Jährige. Wichtig auch, dass ihm seine Frau Sigi stets den Rücken freigehalten hat, seine Leidenschaft für den Handball unterstützt und mitgelebt hat.
Zweimal ist Markus Engelhart mit dem TSV aufgestiegen
Sportlich verlief seine Laufbahn derweil nicht ganz so erfolgreich. Als E-Jugendlicher hatte er angefangen – in der alten Turn- und Festhalle auf Parkettboden. Sein Vetter Volker Purkert hatte ihn damals mitgenommen. In der A-Jugend hat der Rechtsaußen dann mit dem TSV in der Oberliga gespielt, ehe er in seinem zweiten Jahr bei den Männern mit Coach Jürgen Mühleisen den ersten von insgesamt zwei Aufstiegen in die Landesliga bejubeln konnte. „Das war natürlich ein absoluter Höhepunkt.“ Dann kam Rolf Fischer als Spielertrainer zum TSV, den Markus Engelhart, der sich selbst eher als Abwehrspezialisten gesehen hat, rückblickend als seinen besten Trainer ansieht.
Besonderes Erlebnis mit der Stadtauswahl Fellbach in Meißen
Auf dem Spielfeld aufgehört hat der Schmidener Anfang der 2000er Jahre. Gezwungenermaßen. „Ich habe mal in der zweiten Mannschaft ausgeholfen und mir beim Spiel in der Zeppelinhalle die Achillessehne gerissen. Das war es dann.“
Außer den beiden eigenen Aufstiegen, der Saison 2015
2016,als sein Sohn Fabian mit der A-Jugend des HSC Schmiden
Oeffingen in der Bundesliga spielte, und das Schließen vieler Freundschaften dank des Handballs, war auch die Reise mit der Fellbacher Stadtauswahl 1989 nach Meißen ein Ereignis, das sich fest in seinem Gedächtnis verankert hat. Denn just in der Zeit hielt der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher in der deutschen Botschaft in Prag seine berühmte Balkonrede. „Das war schon etwas Besonderes“. Das Trikot mit der Aufschrift „BSG Blaue Schwerter Meißen“, das er beim Trikottausch nach dem Freundschaftsspiel bekommen hatte, hängt heute noch im Schrank.
Viele junge Leute mit neuen Ideen kommen nach
Jetzt also ist für den Engagierten, der nicht zu den emotionalen Menschen gehört, die Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen, sondern alles eher rational betrachtet, also Schluss. Es sei ein guter Zeitpunkt, weil viele junge Leute nachkommen, die neue Ideen haben und Dinge anders machen. Sie sollen jetzt ihre Chance bekommen, ihren Weg zu gehen. Als Unterstützer im zweiten oder dritten Glied wird Markus Engelhart aber weiterhin dabei sein, weil er „niemanden hängen lässt“.
Und so wird man ihn nach wie vor in der Schmidener Sporthalle, die längst zu seinem zweiten Wohnzimmer geworden ist, sehen. Schließlich ist Handball ein geiler Sport – als Spieler, als Ehrenamtlicher und als Zuschauer sowieso.
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